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DAS  KATZEN-ABC ...

Hier finden Sie zusammengetragene Tipps, Tricks und Kniffe im Umgang mit Katzen im Allgemeinen.

Wildfärbung, "Bänderung" jedes Haares. Benannt nach Agutis dasyprocta, einem südamerikanischem Nagetier.
Bei Katzen ist Agouti (A) der Wildtyp und dominant. Das Agouti-Gen bewirkt, dass das Tabby-Muster ausgebildet wird. Die Mutation Nonagouti ist rezessiv. Eine Katze mit dem Genotyp aa ist einfarbig, falls sie nicht rot oder cremefarben ist. Das Nonagouti-Allel bewirkt, dass die Haare nicht gebändert, sondern einfarbig durchgefärbt sind. Nur bei Jungtieren scheint das Tabbymuster noch als Geisterzeichnung durch.

Point- oder Maskenkatzen haben durch den sogenannten Akromelanismus ein anderes Stoffwechselverhalten.
Akromelanismus ist das Phänomen, das bei Siam- und andere Maskenkatzen auftaucht. Durch eine genetisch bedingte Störung in der Produktion des Enzymes Tyrosinase können die Pigmente, die die Fellfärbung bestimmen, nur an den kühleren Teilen des Körpers der Katze gebildet werden (auch Kälteschwärzung). Dieses bedeutet, dass das Melanin, also die Pigmentierung, nur an Körperspitzen auftritt.
Das ist der Grund, warum Point-Katzen eine Gesichts-Maske, dunkle Pfoten und einen dunklen Schwanz aufweisen. Genetisch gesehen hat man es hier mit einem Teil- oder Halbalbino zu tun.

Ein Allel (gr.: einander, gegenseitig) bezeichnet eine mögliche Zustandsform eines Gens, das sich an einem bestimmten Ort (Locus) auf einem Chromosom befindet. 

Der Stoffwechsel von Katzen hat als Besonderheit eine sogenannte Glucuronidierungsschwäche, das heißt ein besonderer Abbaumechanismus (z.B. für das Medikament Paracetamol, Alkohol oder ätherische Öle) funktioniert bei der Katze nur langsam.

Wird durch ein Sekret zweier Analbeutel gebildet, die seitlich innen in den After münden. Der Analduft zeigt sich besonders intensiv bei Jungtieren und während der Rolligkeit.

Nach dem Besuch eines Ihrer Schützlinge bei dem Tierarzt Ihres Vertrauens kann es vorkommen, das daheimgebliebene Fellnasen gegenüber dieser Katze ein gewisses Ablehnungsverhalten zeigen (Drohgebärden, Fauchen).
Ursächlich hierfür ist der Praxisgeruch, den die kränkelnde Katze mitbringt, und den die 'Angreifer' mit aus ihrer Sicht negativen Lebenssituationen in Tierarztpraxen verbinden.

TIPP: Wenn Sie zwei Katzen besitzen, nehmen Sie die zweite einfach mit zum Tierarzt. Etwas schwieriger wird es einer größeren Anzahl von Tieren - Entweder isolieren Sie die 'fremdriechende' Katze für einen Tag von der Gruppe oder Sie sorgen durch einpudern des Patienten für einen neuen (neutralen) Geruch.

Mit „Barf" wird eine in den USA ursprünglich für Hunde entwickelte Ernährungsstrategie bezeichnet, die sich an den Gewohnheiten wild lebender Verwandter orientiert.
Das Kürzel „BARF“ stand zunächst für „Born Again Raw Feeders“, wurde dann in „Bones And Raw Foods“ umgetauft und wird hierzulande als „Biologisches Artgerechtes Rohes Futter“ bekannt gemacht. Die Industrie zieht langsam nach, sodass Sie in Fachgeschäften (auch via Internet) die Wahl haben zwischen gefrostetem Muskelfleisch oder Rinderherz über Kaninchen und Fisch bis hin zur „Hardcore“-Ware, nämlich tiefgefrorene Mäuse oder Eintagsküken.
In jedem Fall müssen dem Frischen bei Alleinfütterung z. B. ein Teil Reis und zwei Teile Gemüse (maximal ein Drittel der Gesamtmenge, siehe Grundrezept Selbstgemachtes) zugefügt werden, denn zur Aufrechterhaltung der Stoffwechselfunktionen fehlt ja der Darminhalt der „natürlichen Beute“. Außerdem müssen Mineralstoffe und Vitamine zugesetzt werden; Art und Menge sind abhängig vom Wachstum, von der körperlichen Aktivität, der Körpermasse, dem Alter und dem Gesundheitszustand der Katze.

Zu keinem weiteren Thema wallen bei den Katzenbesitzern und -haltern so viele Emotionen auf wie bei der Ernährung der Katze. Deswegen Vorsicht: Einige "Allwissende" bauen nur auf ihr eigenes (Halb)Wissen bezüglich der Katzenernährung, denn ihrer Meinung nach haben weder Andersdenkende, Tierärzte, Universitäten und Institute, Stiftung Warentest und Industrie Ahnung von dieser Materie. Tragisch...

Mein TIPP: Macht euer Ding und lasst euch nicht abbringen!

B.A.R.F., siehe auch  WIKIPEDIA

Der englische Mikrobiologe Edward Bach (1886–1936) entwickelte das Heilverfahren in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts. Grundlage sind 37 Blütenessenzen und eine Essenz aus Felsenquellwasser. Um die Flüssigkeit herzustellen, werden frisch geerntete Blüten ins Quellwasser gegeben und in die Sonne gestellt oder kurz erhitzt.
Die Pflanzen sollen auf diese Weise ihre heilsame Energie auf das Wasser übertragen. Der Wasserauszug wird dann mit einer gleich großen Menge Alkohol (Vorsicht - siehe Alkohol) versetzt. Anschließend wird diese Urtinktur im Verhältnis 1 zu 240 mit Wasser verdünnt.
Mehrere randomisierte, kontrollierte Studien lieferten keine Hinweise auf eine tatsächliche medizinische Wirksamkeit der Bach-Blütentherapie, aus wissenschaftlicher Sicht wird sie als nicht plausibel eingestuft. Die ihr zugrunde liegenden Konzepte gelten als pseudowissenschaftlich.

Meine Zusammenfassung zum Thema: Humbug!

Haarballen, Gewölle. Finden sich nach der Fellpflege im Katzenmagen. Normalerweise erbricht die Katze den Ballen nach dem Verzehr von rauhkantigem Gras, Hafer oder ungespritztem Zwerg-Zyperngras (Cyperus alternifolius Nana).

Frau Susan Lentz hat eine Liste [Link] mit weit über 200 Katzenfuttersorten zusammengestellt, die Informationen über ihre Eignung für Diabetiker-Katzen enthält.   RESPEKT!
Zur Info: Wenn Sie Ihr Futter über zooplus bestellen, können Sie dieses auch über den auf den Seiten der 'Pfötchenbasar-Katzenspielzeug' angebrachten Link tun. Die Verkaufsprovision geht an den Samtpfoten Neukölln e.V.

Dominant beschreibt in der Genetik die Eigenschaft eines Allels gegenüber einem anderen Allel das Merkmal (Phänotyp) bei der Vererbung zu bestimmen.

Urinspritzer zur Markierung des eigenen Reviers. Die meisten Katzen, egal ob männlich oder weiblich, kastriert oder unkastriert, spritzen im Freien zur Reviermarkierung. Allerdings kommt Harnspritzen bei unkastrierten Tieren sehr viel häufiger vor. Eine Kastration reduziert zwar das Risiko das dieses Problem auftritt, es kann aber trotzdem vorkommen. Es ist dann nicht sexuell motiviert, sondern emotional.
Wenn Sie die Ursache des Markierens herausfinden, haben Sie gute Chancen, das Harnspritzen zu beenden. Dies kann eine gründliche Detektivarbeit für Sie bedeuten.
Eine mögliche Ursache ist beispielsweise, dass eine aggressive Katze neu in die Nachbarschaft gezogen ist und sich Ihre Katze von ihr bedroht fühlt. Ein Rivale ist vielleicht sogar durch die Katzentür in Ihr Haus eingedrungen.
Auch ein neuer Katzenwelpe oder Hund, und auch ein Baby, das neu im Haus ist, kann eine ältere Katze beunruhigen. Manchmal hilft es Ihrer Katze, wenn sie ein kleines Areal nur für sich alleine als Rückzugsgebiet hat.
In machen Fällen ist es sinnvoll, die Katzentür zu verschließen und Ihre Katze selbst herein- und hinauszulassen - dadurch wird Ihre Katze merken, dass ihr Zuhause sicher ist und frei von Eindringlingen.
Stellen Sie ihren Schlafplatz, ihre Katzentoilette und ihre Wasserschüssel in einen Raum, in dem sie sich sicher fühlt. Wenn Sie Plätze, an denen sich Ihre Katze häufig aufhält, mit einem Pheromon behandeln, fühlt sich Ihre Katze möglicherweise entspannter.
Lassen Sie sie regelmäßig zum Fressen hinaus und schenken Sie ihr mehr Aufmerksamkeit (auch wenn sie sowieso schon eine Menge erhält). Dabei beobachten Sie sie aufmerksam. Ist das Problem unter Kontrolle, können Sie Ihre Katze schrittweise, also Zimmer für Zimmer, wieder an den Rest des Hauses gewöhnen.

Folgende Farben sind bei Birma-Katzen anerkannt:
- Seal-point
- Chocolate-point
- Cinnamon-point
- Fawn-point
- Lilac-point
- Red-point
- Creme-point
- Seal-tortie-point
- Blue-tortie-point
- Chocolate-tortie-point
- Lilac-tortie-point
- Seal-tabby-point
- Blue-tabby-point
- Chocolate-tabby-point
- Lilac-tabby-point
- Red-tabby-point
- Cream-tabby-point
- Seal-silver-tabby-point
- Seal-tortie-tabby-point
- Blue-tortie-tabby-point
- Chocolate-tortie-tabby-point
- Lilac-tortie-tabby-point

Über die vorgenannten, etablierten Farben hinaus wird an der Zucht mit neuen Farben wie Silber, Cinnamon und Fawn gearbeitet. Diese neuen Farben sind jedoch derzeit noch recht umstritten.

Birmakatzen werden, wie alle Point-Katzen, nahezu weiß geboren. Die Farbe der Abzeichen bildet sich erst nach einigen Tagen bis Wochen heraus. Viele Tiere dunkeln in den ersten Lebensjahren, insbesondere an Rücken und Flanken sehr stark nach.

Das Bürsten des Katzenfells vermindert das Verschlucken von Haaren, die sonst als Haarbüschel von der Katze wieder ausgebrochen werden? Bei einer Heilige Birma reicht das einmalige Bürsten je Woche aus.
Katzen haben im Vergleich zu anderen Tieren nur ein schmales Schlüsselbein, dafür aber mehr Muskulatur. Auch sind ihre Schultern nicht starr, was ihnen eine außergewöhnlich hohe Beweglichkeit bei der Körperpflege und bei der Jagd ermöglicht.

Vorsicht auch vor gekippten Fenstern! Katzen können darin hängen bleiben und durch Schäden an den inneren Organen sogar sterben, wenn sie nicht schnell genug befreit werden!

Siehe auch 'Kippfenster-Syndrom' - WIKIPEDIA

Beim Flehmen öffnen das Tier das Maul ein wenig und strecken die Zungenspitze heraus. Beim Einatmen werden dann Geruchsstoffe am Gaumen entlang bzw. ins Vomeronasale Organ (auch Jacobson-Organ) geleitet und können sowohl gerochen als auch geschmeckt werden.

Ein virtueller Ort, wo Meinungen untereinander ausgetauscht werden können, Fragen gestellt und beantwortet werden können. Ein großes Katzenforum kann Hunderttausende Themen mit mehreren Millionen Beiträgen von zehntausenden Nutzern enthalten.
Doch Vorsicht: Aus eigener Erfahrung und der weiterer Züchter warne ich davor, zu wichtigen Themen wie Verhalten, Gesundheit und Ernährung einer Katze Hilfe in einem Forum zu suchen.
Bedenken Sie, das sich in einem Forum "nur" Katzenbesitzer tummeln und Sie also nur Halbwissen angeboten bekommen. Ein Forum kann nur der Unterhaltung dienen!!

Am besten ein flacher Teller, der nach jeder Mahlzeit mit etwas Spülmittel gereinigt wird.

Operiert werden können Kater ab sechs Monate und Katzen ab ca. drei Monate. Bei der sehr kurzen OP mit unbelastender, kurzer Narkose treten fast keine Komplikationen und fast keine Blutungen auf. Die Narkose wird deutlich besser vertragen.
Es entsteht nur eine sehr kleine Narbe, mit schneller Wundheilung. Meist sind die Jungtier kurz nach der OP wieder fit und können noch am selben Tag wieder fressen und sofort wieder mit den Geschwistern spielen, während ältere Tiere manchmal zwei Tage brauchen um sich zu erholen. Das Risiko an Gebärmutterkrebs oder Mammatumoren (Brustkrebs) zu erkranken geht gegen NULL.

Glöckchen am Halsband: Sollen unsere geflügelten Freunde in der freien Natur daran hindern, von freilaufenden Katzen gefressen zu werden.
Da unsere Miezen jedoch nicht ganz so dumm sind, wie sie nicht aussehen, haben sie ganz schnell den Dreh heraus, wie man trotz des Glöckchens erfolgreich Beute schlägt.
Das bimmeln dient wohl letztendlich nicht wirklich dem Vogelschutz, sondern eher dem "Oh-wie-süüüüß-Gefühl" des Katzenbesitzers.

Einige Mitmenschen empfinden dieses Glöckchen als Tierquälerei an der Katze und begründen dieses mit dem empfindlichen Gehör der Tiere.
Das ist natürlich übertrieben - Auch bei Katzen setzt, wie bei uns Menschen, nach einiger Zeit ein Gewöhnungseffekt ein.
Und das zarte klingeln ist kaum als so laut zu bewerten, das es zu einem organischen Schaden, geschweige denn Dauerschaden, kommen kann - da wäre doch wohl eher die Dauerbeschallung aus Mixtur von Staubsauber, Radiomusik und TV-Sound sowie Toilettenspülung ursächlicher, oder?

Fazit: Das Glöckchen ist sinnlos, aber nicht gesundheitsschädlich für Katz, Mensch und Umwelt!

Einige freilaufende Katzen tragen ein Halsband - Als Accessoire, zum spazierengehen oder, mit Schelle, um die Vogelwelt vor Verlusten zu schützen.
Nicht ungefährlich wird es für unsere Vierbeiner, wenn sie mit einem Halsband ohne Gummizug oder Sicherheitsverschluss unterwegs ist.

• Aus einem Halsband mit Gummizug kann sich unsere Mieze in brenzligen Situationen auch in Panik noch herauswinden.

• Halsbänder mit Sicherheitsverschluss öffnen sich ganz einfach in solchen Situationen durch die Zugkraft, die auf den Schließmechanismus einwirkt.


In beiden Fällen wird man das Halsband kaum wiederfinden...

Zum Spazierengehen mit Katzen empfehle ich eigentlich das Katzengeschirr, dieses möglichst passgenau. Hier gibt es viele unterschiedliche Designs und Farbfarianten. Sicher sind sie allemal, da sich aus einem gut sitzenden Katzengeschirr auch eine in Panik geratene Mieze nicht herauswinden kann. 

Harnsteine bestehen meist aus Mineralien, die sich zuerst zu mikroskopisch kleinen Kristallen zusammenlagern. Mit der Zeit werden sie größer und es entsteht entweder sandartiger Harngrieß oder ein größerer Harnstein.
Harnsteine und Harngrieß können lange in der Blase bleiben, ohne erkennbare Probleme zu verursachen. Reizen Harnsteine jedoch die Blasenschleimhaut zu sehr, äußert sich das wie eine Blasenentzündung.

Kalziumoxalatsteine sind neben den Struvit-Harnsteine die zweithäufigsten Harnsteine bei Katzen. Ihre Entstehung wird vor allem durch die Futterzusammensetzung und die Trinkmenge beeinflusst.
Die genauen Entstehungsmechanismen sind aber noch nicht restlos aufgeklärt.

Um konsequent Nachwuchs zu verhindern, sollten die Tiere bereits vor Beginn der Geschlechtsreife kastriert werden! Nach neuesten Forschungsergebnissen spielt der Kastrationszeitpunkt für die Entwicklung der Katze keine Rolle. Viele Katzen werden bereits im Alter von vier bis fünf Monaten geschlechtsreif, besonders diejenigen, die gemeinsam mit Artgenossen gehalten werden.
Bei unkastrierten Katzen treten ab einem bestimmten Alter häufig Mammatumore (Gesäugekrebs) und Gebärmutterentzündungen oder -vereiterungen auf, all das kann mit der Kastration zu fast 100 Prozent ausgeschlossen werden.
Aus medizinischer Sicht spricht einiges dagegen, dass eine Katze erst nach der ersten Rolligkeit kastriert wird. Deshalb sollte die Kastration vorher durchgeführt werden!

Kann man einfach selber ziehen. Etwas Hafer in Blumenerde streuen, feucht halten, warm stellen. Zyper-/Papyrusgras schmeckt auch lecker.

Katzenminze (Nepeta cataria) macht Katzen verrückt, das weiß man seit langer Zeit. Die Erklärung für dieses Phänomen: Die Pflanze enthält Actinidin. Dieser Stoff kommt in ähnlicher Form im Urin von Katzendamen vor. Kein Wunder also, dass man mit Minze Katzen anlocken kann.
Doch die Pflanze ist nicht nur wegen des Geruchs beliebt, sondern auch wegen der Wirkung. Sie kann bei Katzen eine anregende und auch aphrodisierende Wirkung haben. Aus diesem Grund können Katzenbesitzer die Minze etwa in getrockneter Form benutzen, um übergewichtige oder apathische Tiere zum Spielen anzuregen.
Auch der gegenteilige Effekt ist bekannt, das Katzen, die aufgebracht sind, sich durch die Minze beruhigen. Dieser Trick ist etwa dann gut, wenn es beispielsweise zum Tierarzt gehen soll.
Hier jedoch Vorsicht: Nicht alle Katzen vertragen die Minze. Manche werden davon übermäßig aggressiv und aufgebracht. Dann sollte man diese Tiere lieber davon fernhalten.

Die Katzenstreu in der Katzentoilette sollte immer sauber und mehrere Zentimeter hoch eingefüllt sein, denn Mieze will – wie auch in freier Natur – scharren. Katzenstreu ist nicht klumpend (Körnchen, Silikatkristalle oder Pellets) oder klumpend (bei Kontakt mit Flüssigkeit bilden sich Klumpen) erhältlich.
Wenn eine neue Katze bei einzieht, lassen Sie sich am besten vom Züchter oder Vorbesitzer etwas benutztes Katzenstreu mitgeben und vermenge es mit der Einstreu in der neuen Katzentoilette.
Spontane Wechsel der Katzenstreu sollte man vermeiden. Besser ist es, die neue Katzenstreu mit der alten zu mischen. So wird es der Katze leichter gemacht.

Ungefähre Anzahl (in gewissen Grenzen) Katzen + 1 an verschiedenen Plätzen!
Hier kommt es jedoch mehr auf das Volumen an: Eine große Kunststoffwanne (TIPP: eine uns bekannte Züchterin benutzt eine Mörtelwanne!) ersetzt mehrere der im Handel üblichen Katzenklos.
Bitte soweit weg wie möglich von Schlafplatz, Futter- und Wassernapf stellen.
Die Katzenklos sollten so oft wie möglich/nötig ausgeräumt und einmal pro Monat mit Neutralreiniger geputzt werden. Verwenden Sie keine chlor- oder ammoniakhaltige Reiniger. Verwenden Sie am besten nur Wasser!

Katzen beobachten gerne, deswegen sind Liegeplätze am Fenster besonders beliebt. Ermöglichen Sie Ihren Katzen den Zugang zu den Fensterbrettern, damit sie diesem beliebten Zeitvertreib nachgehen können.

Katzen fahren ihre Krallen verschieden weit aus, wenn sie gestreichelt werden. Dieses Verhalten kann man ihnen aber auch nicht abgewöhnen.
Katzen verstehen es nicht, wenn sie für das Ausfahren ihrer Krallen bestraft werden. Am besten legen Sie sich eine Decke auf ihren Schoß und platzieren die Katze zu Streicheln auf die Decke. Das ist ein Kompromiss für beide.
Katzen geraten sehr schnell in Panik, wenn sie sich in z.B. Kleidung mit ihren Krallen verfangen haben und sich nicht mehr befreien können.
Katzenbabys werden mit ausgefahrenen Krallen geboren. Die Muskeln um sie in die Hautfalte zu ziehen, entwickeln sich erst später.

Wichtig ist, dass dieser standfest ist und die Katze sich in voller Länge daran ausstrecken kann, also u. U. Zwischenbretter weglassen.
Es muss kein teures Modell sein, ein Holzstamm aus dem Wald auf eine Spanplatte geschraubt oder ein stabiler Fußabstreifer, beispielsweise aus Sisal an der Wand befestigt erfüllt den gleichen Zweck.
Chronischen Möbel-Zerkratzern verleiden Sie diese Fehltritte mit fester Plastikfolie, die Sie ein paar Tage über die Flächen legen. Das mögen Katzen nicht.

Leider trifft es nicht zu, dass kastrierte Katzen nicht mehr markieren. Das Markieren ist dem Territorialverhalten zuzuordnen, nicht der Sexualfunktion. Daher markieren auch kastrierte Kater und Kätzinnen. Allerdings scheint es so zu sein, dass frühzeitig kastrierte Katzen, die noch nicht häufig markiert haben (das Verhalten hat sich also noch nicht manifestiert) dies auch später weniger tun als spät kastrierte Katzen, die bereits häufiger markierten.

Einer Katze die für ihre Gesundheit nötige Medizin zu verabreichen, ist eine Kunstform, denn anders als Hunde lassen sich unsere Mietzen - zumindest was das betrifft - nur selten hinter's Licht führen.
Flüssige Medikation wird oft mit Hilfe einer Spritze (natürlich ohne Kanüle) langsam über den hinteren Maulbeichen in den Rachen eingeflößt.
Tipp Nutzen Sie die Reinlichkeit der Fellnasen aus: Flüssige Darreichungsform tropfen Sie einfach auf die Pfote. Das Tier säubert diese mit der Zunge und nimmt so den Wirkstoff auf.

Viele Menschen glauben leider noch immer, dass eine Katze einmal im Leben Mutter werden muss, dies ist aber völlig aus der Luft gegriffen und medizinisch nicht haltbar, trotzdem hält sich das Gerücht hartnäckig. Die Behauptung entbehrt jeglicher Grundlage.

Während hungrige verwilderte Katzen ihre Beute sofort töten uns fressen, verzehren unsere Hauskatzen meist nur einen Teil davon und horten das Rest an bestimmten Stellen ihres Reviers. Diese Anhäufung von toten Beutetieren ist jedoch vermutlich eher ein Friedhof als ein Vorratslager...

Point- oder Maskenkatzen scheinen (vor allem Ragdoll, Heilige Birma, Siam usw.) sehr narkoseempfindlich sind, da ihnen ein bestimmtes Lipid (ein Fett im Blut) aufgrund des Point-Genes fehlt.
Sie sind in der Narkose besonders anfällig für:
- Herzstillstände
- Atemaussetzer
- Muskelkrämpfe der Luftröhre
und sonstige Narkose-Komplikationen, wachen später und schleppender aus der Narkose auf und brauchen auch länger, um sich zu erholen.

Zur Info: Hier scheint es keine offizielle Quelle zu dieser Problematik im Netz zu geben - Weder eine Dissertation, Rundschreiben, Fachbeitrag oder auch einfach nur der Kommentar eines Veterinärmediziners - auch im englischen Netz nicht. Ein uns bekannter Universitätsprofessor für Veterinärmedizin in Hannover weiß von diesen Phänomen nichts.

Ich würde auf diese Narkose-Probematik nicht viel geben, wäre jedoch für eine glaubwürdige anderslautende Information dankbar...

Eine Auswahl von Pflanzen, die für Katzen unbekömmlich bis giftig sind, die also nicht “angeknabbert” werden sollten:

A
Aaronstab, Ackerveilchen, Ackerwinde, Acker-Schachtelhalm, Ackerbohne, Adlerfarn, Adlersaumfarn, Adonisröschen, Adventsstern, Ägidibleamel, Akazienbaum (unechter), Algen (blaugrüne), Aloe, Alpenfieber, Alpenkreuzkraut, Alpenrose (goldgelbe, rostblüttrige, sibirische), Alpenwaldrebe, Alpenveilchen, Amaryllis, Ampfer (krauser und stumpfblättriger), Ananaspflanze, Anemonen, Anthurien (z.B. Flamingoblume), Apotheker-Schierling, Aprikose (Kerne), Aprilblume (weiße), Arnika, Aronstab, Asthmakraut, Athurie Azaleen, Augenwurz

B
Bärenklee, Bärlauch, Bangenkraut, Bandwurmwurzel, Baumfreund, Baumlieb, Becherkraut, Beetzaun, Begonie, Beinwell (gemeiner), Beissbeere, Beisselbeere, Belladonna-Lilie, Berberitze, Bergholunder, Berglorbeer, Bergpalme, Bergsalbei, Berstekraut, Besenginster, Besenstrauch, Bilsenkraut (schwarz), Bingelkraut, Bitterbohne, Bitterschopf, Bittersüss, Blacke, Blasenstrauch (Blasenschote, Colutea), (Scilla), Blattfarne, Blaugrüne Algen, Blauregen, Blaustern, Blutschwamm, Bockshornkraut, Bogenbaum, Bohnenbaum, Bohnenstrauch, Bokharaklee, Bollen, Bougainvillea, Brem, Brennwurz, Brutblatt, (echter), Buche, Buchs, Buchsbaum, Buchsbaum (immergrün), Buchweizen, Buntblatt, Buntnesseln, Buntwurz (Caladium), Buschbohne, Buschwindröschen, Buschveilchen (weiss), Butterblume

C
Calla, Chaldron, Chinaflor, Chindlichrut, Christrose, Christusdorn, Christuspalme, Clivie, Conradskraut, Croton, Cyanobakterien

D
Damar, Daphne, Daturabäumchen, Deutscher Bergpfeffer, Deutscher Pfeffer, Dicke Bohne, Dieffenbachia (äußerst giftig!), Diptam, Doldiger Milchstern, Dollkraut, Donnerbesen, Donnerkugel, Dornenkrone, Dornkraut, Drachenwurz, Drudenfuss, Drusenkesten, Duwick

E
Eberesche, Edelweiß, Efeu, Efeutute, Eibe, Eiche, Einbeere (4-blättrig), Einblatt, Eisenhut (blauer), Elefantenfuß, Engelstrompete, Eppig, Erbshofen, Erd-Epheu, Erd-Schierling, Esche (gemeine), Eselskopf, Eselswolfmilch, Essigbaum, Essigdorn, Euphorbis Marginata

F
Falsche Azakie, Farne, Faule Grethe, Faulbaum, Feigbohne (weisse), Feigenbaum-Arten, Feldhopfen, Feldmohn, Feldstiefmütterchen, Fensterblatt, Feuerdorn (Feuerbusch, Pyracantha), Fetthenne (Sedum, Fette Henne, Fettpflanze, Fettkraut), Fichte, Ficus, Fieberwurz, Fingerhut, Flachs, Flamingo, Flammendes Kätzchen, Fleckenkraut, Flende, Flieder, Fliegenpilz, Föhre, Frauenschüchel, Fresswurz, Friedhofsbaum, Frühjahrlorchel, Frühlings-Adonisröschen, Frühlingsteufelsauge, Fuchswurz, Futter-Rübe

G
Gartenbohne, Garten-Gleisse, Garten-Hyazinthe, Gartenspargel, Gartenschierling, Gartentulpe, Gartenwicken, Gefleckter Schierling, Geißblatt (Heckenkirsche, Lonicera), Geißklee, Geißleitere, Geißraute, Gelbe Scharte, Gelbstrauch, Geranie, Germer, Gichtbaum, Gichtrose, Gichtwurz, Gift-Häuptling, Gift-Hahnenfuss, Giftkraut, Giftkrokus, Giftlorchel, Giftmilch, Giftwacholder, Giftsumach, Giftwulstling, Gilbkraut, Ginster, Glanz-Peterlein, Glockenbilsenkraut, Götterbaum, Glyzinie, , Goldhafer, Goldkraut, Goldlack, Goldmohn, Goldrausch, Goldregen, Grabefeu, Grabkraut, Gras-Lilie, Grinitsch, Grünlilie (Nikotinablagerung) , Grüner Mörder, Grünling, Grünspan, Gummibaum, Gundelrebe, Gundermann

H
Hahnenfuß, Hainklee, Handschuhkraut, Hanf, Hartheu, Hartriegel (Hornstrauch, Comus), Haschisch, Hasengeil, Hasenglöckchen, Hautkopf (organgenfuchsiger), Hecken-Kälberkropf, Heckenkirsche (gemeine und rote), Heckenrübe, Hecken-Thuja, Heidekorn, Heidel, Herbstblume, Herbstzeitlose, Herkuleskraut (Herkulesstaude), Herzblatt, Heuschreckenbaum, Hexenbesen, Hexenkraut, Holunder (Zwergholunder auch Attich, Roter und Schwarzer Holunder, Traubenholunder), Honigklee, Hühnertod, Hülse, Huflattich, Hundsgiftgewächse wie z. B. Hunds-Gleisse, Hunds-Peterlein, Hundshode, Hundskirsche, Hundsmilch, Hundspetersilie (gemeine), Hundszunge, Hyazinthe

I
Ibe, Ife, Ifenbaum, Ingwer (deutscher, wilder), Irrbeere

J
Jagemichel, Jakobs-Geiskraut, Jasmin, Jesus-Christwurz, Johannisblut (gemeines), Johannishaupt, Johanniskraut (durchlöchertes, echtes, perforiertes), Johanniskraut-Hartheu, Johanniswurz

K
Kälberkern, Kälberkropf (betäubender), Kaiserkrone, Kaladie, Kalbsfuss, Kalla, Kartoffeln (Knollen, Blüten, Kraut), Karussellpflanze, Katzen-Peterlein, Kellerhals (gemeiner), Kellersalz, Kermesbeere, Kiefer, Kindermord, Kirschlorbeer, Klatschmohn, Klee, Kleebaum, Kleine Natterwurz, Kletterbohne, Kletterspindelstrauch, Klivie, Knackbeere, Knallerbse, Knoblauch, Knollenblätterpilz, Kohlheide, Kolbenfaden, Korallenbeere (Korallenmoos, Korallenstrauch, Korallenbäumchen), Kornrade, Krebsblume, Kreutzblättrige Wolfsmilch, Kreuzdorn, Kreuzkraut, Krötenkraut, Krokus, Kroron, Küchenschelle (Pulsatilla), Küchenzwiebel, Kühnschoten, Kuhhaut, Kuhtod, Kuhwurz

L
Lärche, Läusekraut, Lebensbaum (Thuja), Lebenszaun, Lederblümchen, Lein, Lichtblume, Lickt, Liguster (Ligustrum), Löwenzahn, Lorbeerkirsche, Luck, Lupine (alle), Luzerne

M
Madagaskarglöckchen, Mägdebusch, Märzblume (weiße), Märzenbecher, Mäusedolde, Magenwurz, Mahonie, Maiblume, Maiglöckchen, Mairisspilz, Maischelle, Marienblume, Marienglöckchen, Maranthe, Marihuana, Mauerpfeffer, Melilotenklee, Michelsblume, Milchkraut, Mistel, Mönchskappe, Mohn (verschiedene), Monstera, Mutterkornpilz

N
Nachtschatten (verschiedene), Nackende Jungfer, Nadelholz-Häubling, Narcissus (falscher), Narzissen, Natternkopf (gemeiner), Nelken, Niesekraut, Nieswurz (verschiedene)

O
Ochsenzunge (blaue), Oleander (Rosenlorbeer), Orchidee, Osterglocke

P
Palmfarn, Pantherpilz, Papierblume, Pfaffenhütchen, Pfaffenkäpplein, Pfaffenpint, Pfaffenröschen, Pfefferstrauch, Pferdebohne, Pferdesaat, Philodendron, Platterbsen, Pockenkraut, Poinsettie, Potschen, Prachtlilie, Primel, Puffbohne, Purpur-Fingerhut, Purpurtute

R
Rainfarn, Rainweide, Raps (00-Raps), Rasewurz, Rauhkopf (orangefuchsiger), Rebendolde, Rhabarber, Rhododendron, Riemenblatt, Riesen-Rötling, Riesenbärenklau, Russpilz (ziegelroter), Rittersporn, Ritterstern, Rizinus, Robinie, Rochbeere, Ronechrut, Rosenlorbeer, Rosmarinheide, Roßkastanie, Roßschwanz, Rotbuche, Roteibe, Rotklee, Rottanne, Ruhmeskrone, Runkel-Rübe

S
Saat-Lein, Sadebaum, Sadel, Salomonssiegel, Satans-Röhrling, Satanspilz, Sauauge, Saubohne, Sauerampfer (großer und kleiner), Sauerdorn, Sauerklee, Saukraut, Seidelbast, Scheinakazie, Scheisslorbeere, Scheuerkraut, Schierling, Schillerlilie, Schimmelpilze, Schlafkraut, Schlafmohn, Schlagenkraut, Schlangenwurzel, Schleierkraut, Schleierling (orangenfuchsiger), Schmerzwurz, Schnee-auf-dem-Berge, Schneeball (gemeiner, wolliger), Schneebeere, Schneerose, Schneeglöckchen, Schöllkraut (grosses), Schönmädchen, Schraubenbaum, Schwarzer Senf, Schwarzes Bilsenkraut, Schwedenklee, Schweigohr, Schweinekraut, Schweinsohr, Schwertlilie, Schwindelkirsche, Seelotenklee, Segelbaum, Seidelbast, Sevibaum, Siebenbaum, Skabiosen, Sommereiche, Sommerwende, Sonnenwolfsmilch, Speiselorchel, Spillbaum, Spindelbaum, Spindelstrauch, Spinnblume, Spinnenkraut, Springauf, Stachelpalme, Stangenbohne, Stechapfel, Stecheiche, Stechhülse, Stechpalme (hat korallenrote Früchte), Stefanskraut, Steinklee (echter, weißer und gelber), Stern von Bethlehem, Stieleiche, Stink-Wacholder, Stockmorchel, Strockenbrod, Sturmhut, Süssholzbaum, Süssklee, Sumpfdotterblume, Sumpf-Schachtelhalm, Sumpf-Schwertlilie, Sumpfgift

T
Tabakpflanzen, Tal-Lilie, Tanne, Taumel-Lolch, Taumel-Weidelgras, Taumelkerbel, Taumelstrauch, Taxus, Taxusbaum, Teufels-Peterlein, Teufelsapfel, Teufelsauge, Teufelsflucht, Teufelskirsche, Teufelsmilch, Teufelspilz, Thujen, Thymelär, Tintenbeere, Tollbeere, Tolle Petersilie, Tollkirsche, Tollkraut, Tollpetersilie, Tomatenpflanze, Tränendes Herz, Trauben-Holunder, Trollblume, Trommelschlägel, Trompetenbaum, Trudenmilch, Tübeli, Tüpfel-Hartheu, Tüpfel-Johanniskraut, Tulpe

U
Uchtblume, Udram, Usambaraveilchen

V
Vanilleblume, Venuswagen, Veronikenwurz, Virginia Tabak, Virginischer Erbsenbaum, Vogelbeerbaum, Vogeltod

W
Wacholder, Wald-Bingelkraut, Waldanemone, Waldfarn, Waldglocke, Waldhähnchen, Waldklee, Waldmeister, Waldrebe, Waldröschen, Waldsauerklee, Waldschelle, Waldteppich, Wallwurz, Wandelröschen, Wanzenkraut, Warzenkraut, Wasser-Schwertlilie, Wasserfenchel, Wasserhähnchen, Wasserschielring, Weihnachtskaktus, Weihnachtsstern, Weinraute, Weissklee, Weisskohl, Weisstanne, Weisswurz (wohlriechend), Weißer Germer, Wicke, Wiener-Schierling, Wiesenfarn, Wildlupine, Wilder Dost, Windblume (weiße), Windröschen, Winterfutterraps, Wintergrün, Witschen, Wittögschen, Wolfsbast, Wolfsbeere, Wolfsbohne, Wolfskirsche, Wolfskraut, Wolfsmilch, Wolfsmilchgewächse, Wüstenrose, Wüterich, Wunderbaum, Wunderstrauch (Croton), Wurmfarn, Wutbeere

Z
Zaucken, Zaunranke, Zaunrübe, Zauntschen, Zehrkraut, Zehrwurz, Zeder, Zeiland, Ziegenkraut, Ziegenraute, Ziegling, Ziegeunerkraut, Zimmeraralie, Zimmerkalla, Zindelbast, Zinnkraut, Zuckerrübe, Zwergholunder, Zwergmispel (Contoneaster), Zwiebel, Zypressen-Euphorbie, Zypressen-Wolfsmilch



Hier eine Auswahl von Pflanzen, bei denen man keine Bedenken zu haben braucht:

Ackerminze, Basilikum, Blutmalve, Echte Kamille, Echter Thymian, Echter Eibisch, Eberraute, Fuchsien, Gänseblümchen, Großblütige Nachtkerze, Hibiskus, Himmelsleiter, Kapuzinerkresse, Katzenminze, Katzengamander (Teucrium marum), Kriechendes Schönpolster (auch Golliwoog®), Melisse, Mutterkraut, Petersilie, Qendel (Feldthymian), Stiefmütterchen (ohne Feld-), Tagetes, Veilchen (die Balkon-/Gartenpflanze), Wasserminze, Zyperngras (!)


TIPP: Einen wirklich gelungenen Internetauftritt mit vielen nützlichen Informationen finden Sie unter Katzen-Minze.

Als Phänotyp bezeichnet man das Erscheinungsbild eines Organismus, d.h. seine tatsächlichen morphologischen und physiologischen Eigenschaften - unabhängig davon, ob sie vererbt oder erworben wurden. Die genetische Ausstattung eines Organismus, die durch seine DNA bestimmt wird, nennt man hingegen Genotyp.

RIEX ist die Abkürzung für Registration Initial et EXperimental. Ein RIEX-Stammbaum ist ein Experimental-Stammbaum und werden ausgestellt, wenn drei Generationen der Vorfahren nicht der gleichen Rasse angehören.
Wenn die Elterntiere nicht der gleichen Rasse angehören, erhalten die Jungtiere im Experimantal-Stammbaum keine Rassebezeichnung, sondern nur den Eintrag: Langhaarkatze oder Kurzhaarkatze.

Als Rolligkeit bezeichnet man den Zeitraum der Paarungsbereitschaft bei Katzen. Eine rollige Katze reibt sich ständig an Gegenständen, rollt sich oft auf dem Boden, schreit laut und anhaltend und hält ihr Hinterteil herausfordernd in die Höhe.
Wird eine Katze während der Rolligkeit nicht gedeckt, folgt die nächste Rolligkeit bereits im Mittel nach 9 Tagen, eventuell kann es sogar zu einer Dauerrolligkeit kommen.

Wussten Sie schon, dass eine rollige Katze von mehreren Katern gedeckt werden kann? So ist möglich, dass die Neugeborenen verschiedene Väter haben.

Ein Karton, Korb o.ä. mit einer weichen Einlage, z.B. eine Fleecedecke oder ein Kissen. Für die erste Zeit ein höhlenartiges 'Behältnis', in die sich die 'neue' Katze zurückziehen kann.
Katzen sind Angriffsjäger und fühlen sich daher in einer 'Höhle' naturgemäß sicher.

Schnarchen ist übrigens bei Katzen relativ normal. Man schätzt, das 10% aller Katzen beim Schlafen "Bäume sägen". Zum Teil liegt es natürlich am verkürzten Nasen-Rachen-Raum einiger Rassen wie z.B. den Perserkatzen, den Exotic Shorthair oder auch den BKH.

Katzen beginnen im Alter von einer Woche zu schnurren. Schnurren ist ein Zeichen von Zufriedenheit. Aber auch schwangere, kranke und Hilfe suchende Katzen schnurren, um sich selbst zu beruhigen.
Das Schnurren selbst entsteht durch das vibrieren der Stimmbänder, die von der Muskulatur des Kehlkopfes in rascher Folge hin- und herbewegt werden. Den Impuls dazu geben bestimmte Nerven, die die "Frequenz" des Schnurrens bestimmen.

In allen Größen und Formen, um sich darin zu Verstecken, zum Draufhüpfen oder Reinbeißen. Katzen „schachteln"“gerne!

Fellmäuse, Tischtennisbälle, Ü-Eier-Kapseln, Katzenangel (Holzstab, an dem an eine Schnur ein Stück PapierAlufolie/alte Socke o.ä. befestigt wird. Schnüre allerdings nur bei der Katze lassen, wenn sie beaufsichtigt wird).
Vermeiden Sie beim Spiel den Einsatz von Fingern oder Zehen: Was bei einem kleinen Kätzchen putzig wirkt, verliert bei einem Fünf-Kilo-Kater schnell seinen Reiz. Menschliche Extremitäten sind kein Spielzeug!

TIPP: Wenn Spielzeug mit der Zeit uninteressant geworden sein sollte, stecken Sie dieses mit ein paar Tropfen Cat-Nip-Oel oder einem neuen Cat-Nip-Spielzeug über Nacht in eine Plastiktüte.

TIPP: Ist Ihnen schon aufgefallen, dass Katzen gerne an Schuhsohlen riechen? Sie finden die Gerüche von draußen sehr spannend! Bringen Sie ihren Katzen doch einfach mal ein paar saubere Blätter, Tannenzapfen oder Stöckchen aus der Natur mit – sie riechen gerne daran, außerdem sind es auch oft beliebte Spielzeuge.

TIPP: Meistens suchen sich Wohnungskatzen ihr Spielzeug selbst aus. Zerknülltes Papier, Tischtennisbälle, Flaschendeckel oder die Kugeln vom Weihnachtsbaum sorgen für mehr Interesse als so manches teures Katzenspielzeug aus dem Fachgeschäft.

Struvite bestehen aus Ammonium-Magnesium-Phosphat-Kristallen. Ist das Futter reich an Magnesium und Phosphat, besteht deshalb ein erhöhtes Risiko der Struvitsteinbildung. Verbinden sich diese Kristalle mit Eiweißen aus dem Urin, bilden sich größere Pfropfen, die manchmal auch die Harnwege verstopfen können.
Struvitsteine entstehen vor allem dann, wenn der Urin einen zu hohen pH-Wert hat, zum Beispiel durch Blasenentzündungen oder ungünstige Fütterung.
Struvite sind häufiger unter den Harnsteinen als Kalziumoxalatsteine.

Als Synonyme bezeichnet man verschiedene sprachliche oder lexikalische Ausdrücke, die den gleichen oder einen sehr ähnlichen Bedeutungsumfang haben. Es gibt viele Synonyme für unsere Mitzekatzen:
Dachhasen, Teppich- oder Kleiderfräsen, Karamelltiger, Teppichmonster oder Teppichporsche, Samtpfoten, Stubentiger, Plüschärschle, Flohzirkus, Fellnase oder -popo, Bettvorleger, Schnurrmaschine, Missifou [span.], Fellies, Pelzgurke, Fellwurst (O là là), Schnurrkugeln, Kittekotzis (Tja...), Schnurrgenerator, Flusenmonster, Flohmajor, Fellball, Fellfluse, Fellknäulchen, Fellkugel, Schnurromat, Miesekatze, Nyan...

Katzen sind schon bei der Futtersorte sehr wählerisch. Noch schwieriger wird es, wenn dem Tier Medikamente ins Fressen gemischt werden sollen. "Viele Katzen pulen das wieder raus", sagt Astrid Behr vom Bundesverband Praktizierender Tierärzte (bpt). Die Tiere spürten Tabletten wie Antibiotika über ihren Geruchssinn auf: "Da hilft es auch nichts, das Medikament zu zerbröseln oder im Hackfleischbällchen zu verstecken." Alternativ könnten einige Medikamente in flüssiger Form verabreicht werden. Schlucken müssen die Katzen diese aber auch.
Haltern bleibe deshalb nur die Möglichkeit, sich vom Tierarzt zeigen zu lassen, wie sie ihrer Katze Medikamente geben können. Mit einem Tabletteneingeber beispielsweise können Pillen besser ins Maul gelegt und leichter geschluckt werden, erläutert Behr. "Das hängt aber auch davon ab, wie wehrhaft die Katze ist. Außerdem rate sie Besitzern, sich eine Technik zeigen zu lassen, wie sie ihr Tier richtig festhalten können."

Können Katzen trauern? Nach einer Studie über Wohnungskatzen, die zusammenleben, fraßen nach dem Tod eines Tieres mehr als die Hälfte der verbliebenen Tiere weniger als zuvor, wurden lautstärker und forderten von den Menschen im Haushalt mehr Zuneigung. Über 40% suchten den Lieblingsplatz des gestorbenen Artgenossen auf und verbrachten dort viel Zeit. (Aus 'Katzen' von Dr. Bruce Fogle, ISBN 978-3-8310-1078-3)

TroFu ist ein aus getrockneten Zutaten bestehendes Futter für Haustiere wie Hunde, Katzen, Nagetiere, Vögel und Zierfische und andere Heimtiere. Es ist leicht dosierbar und bei kühler, trockener Lagerung bis zu 12 Monate lagerfähig. Inhaltsstoffe von Hunde- und Katzenfutter sind neben Getreide und tierischen Bestandteilen je nach Rezeptur Hefe, Gemüse, Mineralien, Vitamine usw.
Der Restwassergehalt (Feuchtigkeit) beträgt maximal 14 %.

Es gibt zwei Herstellungsverfahren:

1. Das Extrusionsverfahren
Trockenfutter wird durch Backen oder im Extrusionsverfahren hergestellt. Die Rohstoffmischung wird im Extruder in einer Schnecke unter hohem Druck und ggf. mit Wasserdampf in verschiedene Formen gepresst (z. B. Kroketten). Durch die Erhitzung beim Backen oder Extrudieren werden Kohlenhydrate aufgeschlossen und dadurch besser verdaulich. Anschließend werden Vitamine und Lösungen aus Eiweiß oder Fetten aufgesprüht, um die Nährstoffe zu ergänzen bzw. die Akzeptanz zu erhöhen. Man nennt dies Coating (engl. für Beschichten).
Bei sehr hohen Fettgehalten wird das Vakuum-Coating angewandt, um eine fettfreie Oberfläche zu erhalten. Nach der Extrusion und dem Coating wird das Futter auf vorgegebene Werte getrocknet und gekühlt.


2. Das Pelletierverfahren
In den letzten Jahren hat neben dem extrudierten Trockenfutter auch das pelletierte Trockenfutter im Bereich des Hundefutters Einzug gehalten. Ursprünglich überwiegend zur Produktion von Kraftfutter eingesetzt, wird seit einigen Jahren sogenanntes „gepresstes Hundefutter“ angeboten. Dabei werden die notwendigen Rohstoffe (Fleisch, Gemüse, Getreide, Kräuter, etc.) überwiegend in gemahlener Form zu einem Futtergemenge vermischt. Bei diesem Vorgang werden die Zutaten mit kaltem Wasser besprüht, wodurch eine Verklebung der Futtermasse beim Hindurchdrücken durch eine Matrize erreicht wird und somit die Pellets entstehen.

Befürworter dieser Produkte heben als Vorteil gegenüber anderen Verfahren hervor, dass die Rohstoffe für dieses Verfahren lediglich auf eine Temperatur von mehr als 70 Grad erhitzt werden und somit die Rohstoffe ihre Wertigkeit behalten. Auf das sog. Coating (siehe "Das Extrusionsverfahren") kann verzichtet werden, mit der Folge, dass keine synthetischen Stoffe zur Haltbarmachung eingesetzt werden müssen.

Im Gegensatz zu extrudierten Produkten zeigt gepresstes Futter keine "Schwammwirkung"; d.h., das gepresste Futter saugt nicht die Flüssigkeit im Verdauungstrakt auf, wodurch der Magen geweitet oder dem Metabolismus Wasser entzogen würde, sondern zerfällt im Magen wieder zu Mehl.

Quelle: Wikipedia

Den Wassernapf bitte von der standfesten Sorte (Stahl und Keramik nehmen nicht so viel Gerüche an wie Plastik)! Auch diesen bitte regelmäßig spülen und das Wasser erneuern. Er sollte in einiger Entfernung (über zwei Meter) zum Futternapf stehen.
Manche Katzen trinken auch mit Vorliebe direkt vom Hahn, die meisten dagegen bevorzugen abgestandenes Wasser, auch aus der Gießkanne.

Achtung! Nie gedüngtes Gießwasser stehen lassen!

TIPP: Den Tieren kann man das Wasser schmackhafter mit etwas Instantbrühe bereiten. Positiv kommt in der Regel ein Trink- oder Zimmerbrunnen bei den Katzen an!

Andererseits: Es ist kein gutes Zeichen, wenn die Katze plötzlich viel trinkt. Unsere Katzen sind als Nachfahren eines Wüstentieres, der Falbkatze, Harnkonzentrierer (Vorsicht: Harnstein) und somit Wenigtrinker. Eine Katze, die viel trinkt, hat in der Regel ein Problem - sei es mit den Nieren, mit ihrem Blutzuckerspiegel oder mit einer anderen Erkrankung.

Zur Info: Sie vermuten, Ihre Katze trinkt zu wenig? Sie müssen deswegen aber nicht all abendlich mit einem Messbecher die Trinkmenge ihrer Stubentiger aus dem Wassernapf subtrahieren.
Hier gibt es einen einfachen Test: Wenn Sie die Hautfalte aus dem Nackenbereich Ihrer Katze hochziehen, muss sie sich sofort glätten. Bildet sie sich hingegen nur langsam zurück, trinkt das Tier definitiv zu wenig.

Das Gebiss der Katze besteht nach den sechs Lebensmonaten aus 30 verbleibenden Zähnen. Die Schneidezähne dienen zum Ergreifen der Beute, die Fangzähne packen zu und töten und die Vorderbacken- sowie die Backenzähne zerreißen, zerschneiden und zerkauen das Fleisch. Die oberen beiden Backenzähne sind fast verkümmert.
Bei natürlicher Ernährung reinigen sich die Zähne selbst durch das Abschaben am Knochen.Katzenschädel

Und unsere Stubentiger? Hier kann man die Frage nicht so pauschal beantworten, denn es hängt von vielen Faktoren ab, z.B. was bekommt die Mietz zu fressen oder neigt sie genetisch zu Zahnsteinbildung, die Speichelzusammensetzung und auch die Maulform spielen ebenfalls mit ein!
Oft bleibt es dem Katzenbesitzer also nicht erspart, sich mit Problem zu befassen.

Aber was tun?! Nun, das Verfüttern von Trockenfutter scheint dem Zahnstein entgegenzuwirken, jedoch scheint man sich da nicht mehr so sicher zu sein. Leider kenne ich keine Studie, die diese Theorie bestätigt oder verwirft.
[Hier kann ich nur auf unseren verstorbenen Kater verweisen, der 14 Jahre ausschließlich Trockenfutter zu sich nahm und dem nur einmal Ansätze von Zahnstein entfernt wurden. Und dieses auch nur, weil er sowieso gerade in Narkose lag...]

Weiter kann das Abnagen von Hühnerhälsen (getrocknet als Kaufgut oder Tiefgefroren aus der eigenen Truhe) die Zahnsteinbildung erschweren.
Auch gibt es wohl Mittelchen gegen Zahnstein: Dentisept oder PHA PlaqueSchutz für Katzen Pulver [Download als PDF]. Da kann ich jedoch nicht mit Erfahrungen aufwarten...

Wussten Sie, dass...

...Katzen einen engen Terminplan haben? Sie...
   ...schlafen 9 Stunden 40 Minuten
   ...dösen 5 Stunden 20 Minuten
   ...spielen 3 Stunden 40 Minuten
   ...putzen sich 3 Stunden 40 Minuten und
   ...flanieren/laufen 1 Stunde 40 Minuten
...es im Jahre 2009 in deutsche Haushalten 8,2 Millionen Kinder gab - Und die selbe Anzahl an Katzen?
...62 Prozent der Frauchen/Herrchen ihren Miezen etwas unter den Christbaum legen?
...wild lebende Katzen nur 4 Prozent Vögel, aber 12,5 Prozent Insekten fressen?
...der Herz Ihrer Katze mit 110-140 Schlägen pro Minute doppelt so schnell schlägt sie das Ihre?
...die normale Körpertemperatur einer Katze 38,8° Celsius beträgt?
...Katzen teilweise farbenblind sind? Sie sehen Rot und Grün farbenverkehrt.
...eine Katze mit einem Spitzengeschwindigkeit von 48 km/h exakt die gleiche Höchstgeschwindigkeit erreicht wie ein Nilpferd, das sich auf der Flucht befindet?
...sich die Lebenserwartung von Katzen seit 1930 von acht auf sechzehn Jahre verdoppelt hat?
...die vermutlich älteste Katze der Welt im Jahr 1939 kurz vor ihrem 38. Geburtstag verstarb?
...die bisher wahrscheinlich schwerste Katze in Australien lebte und 23 Kilogramm wog?
...14 Prozent aller Katzenbesitzer ihrem Tiger aus dem Urlaub eine Karte schreiben?
...in den USA einmal eine Katze 2.500 km gelaufen ist, um ihren Menschen wiederzufinden?
...im 17. Jahrhundert jedes französische Schiff mindestens zwei Katzen zur Mäusejagd an Bord hatte? Das war Pflicht!
...jede vierte Katze, die in der Stadt lebt, ein zweites Zuhause hat, wo sie sich füttern und streicheln lässt?
...die meisten weiblichen Katzen links scharren, während die Kater die rechte Pfote zum scharren bevorzugen?
...das Gehirn einer Katze dem menschlichen mehr ähnelt als das eines Hundes?